Walk the Line

Alfredo Häberli

Walk the Line

Zentrum Paul Klee, Forum // Samstag, 14:00

Seit seiner Kindheit gehört das Zeichnen für Alfredo Häberli zu seinem Leben. Heute gelingt es ihm Dank dem richtigen Gespür für den Strich frei aus der Hand zu zeichnen und daraus Gestaltungsentwürfe abzuleiten. So entstand vor zehn Jahren parallel zur Lektüre eines Buches über Paul Klee die Idee zu einem Ohrensessel, den er für die italienische Firma Moroso entwickelte. Häberli war fasziniert von Paul Klees Ausspruch, das Zeichnen sei für ihn so, wie wenn er mit dem Bleistift spazieren gehen würde. Häberli nahm sein Skizzenbuch zur Hand und stellte erstaunt fest, dass er selbst genau an diesem Thema war: an einem endlosen Spaziergang mit dem Bleistift. Die kleine Ausstellung «Walk the Line» schlägt die Brücke zwischen Objekt und Zeichnung, zwischen Alfredo Häberli und Paul Klee.

Alfredo Häberli wurde 1964 in Buenos Aires geboren. Im Jahre 1991 schloss er sein Industrial Design Studium an der Hochschule für Gestaltung Zürich ab und eröffnete sein eigenes Studio.
Heute ist er ein international etablierter Designer mit Sitz in Zürich. In seinen Entwürfen vereint er Tradition und Innovation sowie Witz und Neugierde. Er entwirft Produkte mit starker Emotionalität und viel Funktion für Firmen wie Alias, BMW, De Sede, Kvadrat, FSB, Georg Jensen, Iittala, Moroso, Luceplan und Vitra. Ausserdem entstanden Interieurs für Aesop, für Schuhläden von Camper und für die Schweizer Botschaft in Kopenhagen, sowie ein Haus-Ensemble für den deutschen Holzbaupionier Baufritz. Häberlis bisher grösstes Projekt war das Hotel 25hours Zürich West.
2014 erhielt er den Schweizer Grand Prix Design für sein Lebenswerk.

Ausstellung: Walk the Line – Alfredo Häberli sees Paul Klee, Zentrum Paul Klee, Forum

Vortrag: 6. Mai 2017, 14:00 Walk the Line – Alfredo Häberli sees Paul Klee Zentrum Paul Klee, Forum

Im Anschluss an seinen Vortrag signiert Alfredo Häberli das eigens für diese Ausstellung entworfene Plakat, das im ZPK-Shop exklusiv in limitierter Auflage gekauft werden kann.

Alfredo Häberli